Mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität mit dem Smart Home

Viel ist dieser Tage vom Pflegenotstand die Rede. Immer heißt es, die Pflege werde nun kontinuierlich schwieriger zu bewältigen sein, weil die Lebenserwartung ständig steigt und der Anteil an älteren Menschen immer größer wird. So kommen auf immer weniger Pfleger immer mehr pflegebedürftige Personen. Doch scheint sich auch bei den Vertretern von Medien und Politik ein wertvoller Gegentrend noch zu wenig herumgesprochen haben.

Das Smart Home, das sich immer weiter ausbreitet und immer raffinierter wird, kann älteren Menschen nämlich zu größerer Selbstständigkeit und Lebensqualität verhelfen. Diese Menschen sind dadurch gleichzeitig weniger auf Pflege angewiesen und entlasten damit das Gesundheitssystem. In diesem Artikel möchten wir aufzeigen, was mit dem Smart Home für ältere Menschen bereits jetzt möglich ist und wohin die Reise in die Zukunft geht. Statten Sie sich bereits jetzt mit den smarten Komponenten aus, die Sie benötigen, siehe diese Vergleichsübersicht.

Entlastung im Haushalt

Zunächst lassen sich mit dem Smart Home zahlreiche Arbeitsvorgänge einsparen, die insbesondere für ältere Menschen immer schlechter geleistet werden können. So schließen und öffnen sich die Rollläden fortan selbstständig, Schränke in Deckennähe lassen sich wie das eigene Bett in eine komfortable Position überführen, das Staubsaugen und Wischen übernimmt ein moderner Saugroboter mit Wischfunktion und um die Blumen kümmert sich ein automatisches Blumenputzsystem. Selbst ein eigener Garten lässt sich bei diesem hohen Grad an Vernetzung noch selbst führen, denn für das Gießen von Blumen und Pflanzen sowie das Rasenmähen kümmert sich ebenfalls die Vollautomatik.

Vermeidung von Hitzetod

Jahr für Jahr sterben auch in Deutschland zahlreiche ältere Menschen an Überhitzung. Aufgrund der rapiden Hitzeentwicklung in der Gegenwart würden diese Todesfälle jeden Sommer weiter zunehmen, wenn nicht dagegen gesteuert wird. Doch auch für dieses Problem lässt sich eine Lösung finden. Eine Klimaanlage, die mit dem Smart Home vernetzt ist, würde nämlich zu jeder Zeit den Bedarf erkennen und das Binnenklima stets auf dem besten und gesündesten Level halten. So ist immer für genügend Sauerstoff, eine wohltuende Befeuchtung und die richtige Temperatur im eigenen Haus gesorgt. Senioren können aufatmen.

Vernetzung mit Krankenhäusern

Auch unter konkreten medizinischen Gesichtspunkten können sich die Senioren in Zukunft besser selbst behelfen und ihre Unabhängigkeit verteidigen. Medizinische Geräte am Armband übertragen alle wichtigen Werte wie Blutdruck, Herzschlag und Temperatur an das nächste Krankenhaus. Ärzte, Pfleger und Angehörige können via SMS informiert werden, wenn sich etwas Auffälliges wie ein Sturz ereignet. Zudem können Senioren jederzeit einen Notruf absenden. Die Hilfe wird so immer mehr auf den Anlass angepasst, regelmäßige Kontrollbesuche entfallen. Der Trend geht zum Individualitätsmonitoring, was das Gesundheitssystem enorm entlastet.

Weitere Hilfen für den Alltag

Wichtige IoT-Komponenten sind auf die Probleme älterer Menschen eingestellt und haben für diese eine Lösung entwickelt. Da ältere Menschen zum Beispiel nicht mehr so gut Kontraste wahrnehmen können, hilft es der Zielgruppe weiter, wenn das Licht beim Öffnen von Schränken automatisch angeht. Dasselbe betrifft auch das Licht im Flur, sodass Stolperfallen vermieden werden. Bewegungsmelder an der hauseigenen Beleuchtung sorgen dafür, dass der Senior niemals mehr im Dunkeln tappen muss.

Erinnerungshilfen für Demenzkranke

Sogar Demenzkranken im Anfangsstadium kann mit den geeigneten Smart-Home-Komponenten der Pflegezustand noch eine Weile erspart werden. Bei Bedarf melden sich Erinnerungshilfen für notwendige Dinge wie die Einnahme von Medikamenten. Mitteilungen von Angehörigen können zu einem gewählten Zeitpunkt im Haus ertönen. Ist etwas nicht in Ordnung, kann das System darauf reagieren, indem der offengelassene Kühlschrank zum Beispiel selbstständig wieder zugeht und der angelassene Herd sich nach einer Zeit von selbst wieder ausstellt.

Schutz vor Einbruch

In ihrem wehrlosen Zustand sind ältere, kranke und schwache Menschen eine leichte Beute für Kriminelle. Insofern kann jedes Klingeln beunruhigend sein, denn es könnte ja auch der Falsche vor der Tür stehen. Doch auch hier nimmt das Smart Home den Älteren die Angst. Das Haus wird mittels Bewegungssensoren und Überwachungskameras abgesichert, und steht jemand vor der Tür und klingelt, sieht der Bewohner auf dem Smartphone, wer das ist.

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