Mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität mit dem Smart Home

Viel ist dieser Tage vom Pflegenotstand die Rede. Immer heißt es, die Pflege werde nun kontinuierlich schwieriger zu bewältigen sein, weil die Lebenserwartung ständig steigt und der Anteil an älteren Menschen immer größer wird. So kommen auf immer weniger Pfleger immer mehr pflegebedürftige Personen. Doch scheint sich auch bei den Vertretern von Medien und Politik ein wertvoller Gegentrend noch zu wenig herumgesprochen haben.

Das Smart Home, das sich immer weiter ausbreitet und immer raffinierter wird, kann älteren Menschen nämlich zu größerer Selbstständigkeit und Lebensqualität verhelfen. Diese Menschen sind dadurch gleichzeitig weniger auf Pflege angewiesen und entlasten damit das Gesundheitssystem. In diesem Artikel möchten wir aufzeigen, was mit dem Smart Home für ältere Menschen bereits jetzt möglich ist und wohin die Reise in die Zukunft geht. Statten Sie sich bereits jetzt mit den smarten Komponenten aus, die Sie benötigen, siehe diese Vergleichsübersicht.

Entlastung im Haushalt

Zunächst lassen sich mit dem Smart Home zahlreiche Arbeitsvorgänge einsparen, die insbesondere für ältere Menschen immer schlechter geleistet werden können. So schließen und öffnen sich die Rollläden fortan selbstständig, Schränke in Deckennähe lassen sich wie das eigene Bett in eine komfortable Position überführen, das Staubsaugen und Wischen übernimmt ein moderner Saugroboter mit Wischfunktion und um die Blumen kümmert sich ein automatisches Blumenputzsystem. Selbst ein eigener Garten lässt sich bei diesem hohen Grad an Vernetzung noch selbst führen, denn für das Gießen von Blumen und Pflanzen sowie das Rasenmähen kümmert sich ebenfalls die Vollautomatik.

Vermeidung von Hitzetod

Jahr für Jahr sterben auch in Deutschland zahlreiche ältere Menschen an Überhitzung. Aufgrund der rapiden Hitzeentwicklung in der Gegenwart würden diese Todesfälle jeden Sommer weiter zunehmen, wenn nicht dagegen gesteuert wird. Doch auch für dieses Problem lässt sich eine Lösung finden. Eine Klimaanlage, die mit dem Smart Home vernetzt ist, würde nämlich zu jeder Zeit den Bedarf erkennen und das Binnenklima stets auf dem besten und gesündesten Level halten. So ist immer für genügend Sauerstoff, eine wohltuende Befeuchtung und die richtige Temperatur im eigenen Haus gesorgt. Senioren können aufatmen.

Vernetzung mit Krankenhäusern

Auch unter konkreten medizinischen Gesichtspunkten können sich die Senioren in Zukunft besser selbst behelfen und ihre Unabhängigkeit verteidigen. Medizinische Geräte am Armband übertragen alle wichtigen Werte wie Blutdruck, Herzschlag und Temperatur an das nächste Krankenhaus. Ärzte, Pfleger und Angehörige können via SMS informiert werden, wenn sich etwas Auffälliges wie ein Sturz ereignet. Zudem können Senioren jederzeit einen Notruf absenden. Die Hilfe wird so immer mehr auf den Anlass angepasst, regelmäßige Kontrollbesuche entfallen. Der Trend geht zum Individualitätsmonitoring, was das Gesundheitssystem enorm entlastet.

Weitere Hilfen für den Alltag

Wichtige IoT-Komponenten sind auf die Probleme älterer Menschen eingestellt und haben für diese eine Lösung entwickelt. Da ältere Menschen zum Beispiel nicht mehr so gut Kontraste wahrnehmen können, hilft es der Zielgruppe weiter, wenn das Licht beim Öffnen von Schränken automatisch angeht. Dasselbe betrifft auch das Licht im Flur, sodass Stolperfallen vermieden werden. Bewegungsmelder an der hauseigenen Beleuchtung sorgen dafür, dass der Senior niemals mehr im Dunkeln tappen muss.

Erinnerungshilfen für Demenzkranke

Sogar Demenzkranken im Anfangsstadium kann mit den geeigneten Smart-Home-Komponenten der Pflegezustand noch eine Weile erspart werden. Bei Bedarf melden sich Erinnerungshilfen für notwendige Dinge wie die Einnahme von Medikamenten. Mitteilungen von Angehörigen können zu einem gewählten Zeitpunkt im Haus ertönen. Ist etwas nicht in Ordnung, kann das System darauf reagieren, indem der offengelassene Kühlschrank zum Beispiel selbstständig wieder zugeht und der angelassene Herd sich nach einer Zeit von selbst wieder ausstellt.

Schutz vor Einbruch

In ihrem wehrlosen Zustand sind ältere, kranke und schwache Menschen eine leichte Beute für Kriminelle. Insofern kann jedes Klingeln beunruhigend sein, denn es könnte ja auch der Falsche vor der Tür stehen. Doch auch hier nimmt das Smart Home den Älteren die Angst. Das Haus wird mittels Bewegungssensoren und Überwachungskameras abgesichert, und steht jemand vor der Tür und klingelt, sieht der Bewohner auf dem Smartphone, wer das ist.

Die kleine Hausapotheke – schnelle Hilfe bei Halsschmerzen!

Jeder kennt sie und Menschen, die häufig unter Halsschmerzen leiden, möchten nicht ständig zu hochwirksamen Medikamenten greifen.

Auch Ärzte raten davon ab, ständig Arzneimittel zu sich zu nehmen, da sie zu Nebenwirkungen führen können.

Im Falle von Halsschmerzen gibt es wirkungsvolle Hausmittel.

Die besten Hausmittel, die bei Halsschmerzen helfen können!

  1. Mit Salzwasser gurgeln

Hier sollten Sie einfach ein bisschen Wasser mit einem halben Teelöffel Salz erwärmen und die Flüssigkeit dann solange abkühlen lassen, dass man sie im Mund herum spülen kann. Salz wirkt gegen Bakterien, die zum Beispiel auch Halsschmerzen verursachen können.

  1. Tee trinken

Salbei

Viele Menschen haben eine Salbeipflanze zu Hause und ansonsten können Sie Salbeitee auch kaufen. Am besten ist es, wenn Sie sich einen losen Tee in Bioqualität besorgen. Dann Wasser kochen und ein paar Salbeiblätter hineingeben und ziehen lassen.

Pfefferminz

Auch Pfefferminztee kann super gegen Halsschmerzen wirken. Die in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle wirken gegen Bakterien und desinfizieren den Mundraum.

Kamillentee

Dieser Tee wirkt beruhigend und schmerzlindernd.

Eine gute Idee ist es, wenn Sie zum Tee ein bisschen Honig geben. Am besten kann Honig seine Wirkung entfalten, wenn er nicht erhitzt wird, d.h. den Honig nicht im heißen Tee dazugeben, sondern erst, wenn dieser bereits ein bisschen abgekühlt ist.

  1. Kolloidales Silber

Das ist eine tolle Alternative zu Antibiotika mit weniger Nebenwirkungen. Es hilft gegen Viren und Bakterien.

  1. Notfallapotheke – falls gar nichts mehr hilft

Haben Sie das Gefühl, dass von den oben genannten Mitteln gar nichts hilft, dann können Sie Paracetamol bei Halsschmerzen verwenden.

  1. Vitamin C und ausgewogene Ernährung

Wenn Sie krank sind, sollten Sie auf eine erhöhte Zufuhr an wichtigen Nährstoffen achten, vor allem Vitamin C sollte eventuell als Ergänzung in Tablettenform eingenommen werden. Am besten ist es, wenn Sie sich für ein natürliches Präparat ohne Zusatzstoffe (z.B. Acerola-Pulver) entscheiden.

Fazit!

Halsschmerzen können echt sehr schmerzhaft sein – aber mit ein paar guten Hausmittelchen kann das Leiden sehr stark verbessert werden.

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Der Wunsch zu helfen – die Kraft zum Handeln

Das Norwegische Rote Kreuz war eine der ersten nationalen Gesellschaften in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Sie wurde bereits 1865 als “Gesellschaft zur Betreuung der Kranken und Verwundeten auf dem Schlachtfeld und zur Unterstützung der Verwundeten und der Familien der Getöteten” gegründet.

Das Norwegische Rote Kreuz wurde 1865 gegründet. Die Delegierten Norwegens zu einer internationalen Konferenz in Berlin hatten Henry Dunant zuvor im September 1863, kurz vor der Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, getroffen und waren sehr interessiert an seiner Idee eines neutralen medizinischen Personals. 1865 wurde die Empfehlung zur Gründung einer solchen Hilfsorganisation vom König in Stockholm genehmigt.

Die Gründer des Norwegischen Roten Kreuzes zeigten in einem alten Format mit ovaler Form Blavk und weißen Portraits.
Gründer des Norwegischen Roten Kreuzes; Berg, Haffner, Heiberg, Stang, Kildal, Valstad, Wergeland.
Bescheidene Anfänge
In den ersten zwanzig Jahren beschränkte sich das Norwegische Rote Kreuz auf die Beschaffung von Geld. Das Geld sollte im Kriegsfall verwendet werden und wurde von den Behörden verwaltet. Im Jahr 1891 beschloss sie, auch Friedensaktivitäten durchzuführen, was zur Freigabe dieser Mittel führte.

Die Ausbildung von Krankenschwestern wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Katastrophenvorsorgearbeit des Roten Kreuzes. Es war eine der Hauptaktivitäten des Roten Kreuzes, von dem Tag an, an dem die erste Klasse der Rotkreuzschwestern 1896 ihren Abschluss machte, bis 1973 das Hochschulsystem die Krankenschwesterausbildung übernahm.

Sofie de Bornemann
Sophie de Bornemann um 1895. Mit dem Rotkreuzkrankenpflegeheim von Frau Bornemann beginnt die Krankenschwesterausbildung des Roten Kreuzes in Norwegen.
Freiwillige Anstrengungen
Die Aktivitäten des Roten Kreuzes in Norwegen wurden 1915 unter dem Dach einer nationalen Organisation zusammengefasst, und zu diesem Zeitpunkt begann das Rote Kreuz mit der Organisation der freiwilligen Aktivitäten, für die es bekannt ist. Das Rotkreuz-Such- und Rettungskorps, das 1932 zu einer Fachabteilung wurde, hat mehr Freiwillige für das Rote Kreuz gewonnen als jede andere Abteilung.

Das Rote Kreuz Jugend wurde bereits 1916 gegründet. Im Jahr 2002 wurde diese Fachgruppe durch eine neue Rotkreuz-Jugend ersetzt, eine Jugendorganisation, die unabhängiger von der nationalen Gesellschaft ist und eigene Projekte betreibt.
1931 gründete Heddy Astrup die Organisation “Oslo Ladies’ Children’s Relief for Northern Norway”. Zwanzig Jahre später wurde die Kinderhilfe zu einer eigenen Fachabteilung.

Der Besucherdienst des Norwegischen Roten Kreuzes wurde 1949 gegründet. Es wurde nach dem Vorbild seines US-Schwesterdienstes entwickelt. Zunächst besuchten die Freiwilligen die chronisch Kranken im Krankenhaus, aber im Laufe der Zeit erweiterte sich der Service um andere Arten von Institutionen und Hausbesuche. Der Prison Visitor Service wurde in den 1960er Jahren als eine spezielle Einheit innerhalb des Visitor Service eingerichtet, die Gefängnisinsassen besucht.

In Kriegszeiten
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) begann, die nationalen Gesellschaften aufzufordern, Projekte frühzeitig zu unterstützen. 1870 sammelte das Norwegische Rote Kreuz Geld für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges. Dies war das erste Mal, dass sie Geld für einen internationalen Zweck gesammelt hatte. Der Erste Weltkrieg (1914-1918) war ein Wendepunkt in der Arbeit des Roten Kreuzes. Da Hunderttausende von Menschen entweder vermisst oder in Kriegsgefangenschaft waren, wurde die Fahndung nach Menschen und die Besichtigung von Gefangenen zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeit des Roten Kreuzes.

Im Zweiten Weltkrieg erfüllte das medizinische Personal des Roten Kreuzes den Zweck, zu dem die Bewegung gegründet wurde: die Behandlung der im Krieg Verletzten. Freiwillige des Roten Kreuzes besuchten Kriegsgefangene und halfen ihnen, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Sie verteilten auch Lebensmittel und Kleidung an die Zivilbevölkerung. Aufgrund seiner Bemühungen während des Krieges nimmt das Rote Kreuz einen besonderen Platz in den Herzen vieler Norweger ein.

Über alle Grenzen hinweg
Das Rote Kreuz hat eine lange Tradition in der Entsendung von Delegationen in internationale Konfliktzonen. Ein eigenes internationales Büro wurde 1969 gegründet. Gleichzeitig wurden mehrere Entwicklungsprojekte gestartet. Diese Bemühungen fielen mit der Gründung der Norwegischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (NORAD) im Jahr 1968 zusammen, die mit der Bereitstellung von Mitteln für die humanitäre Auslandshilfe beauftragt wurde. Heute verfügt das Rote Kreuz immer über Delegationen, die bei internationalen Einsätzen eingesetzt werden. Sie arbeiten vor allem in den Bereichen Gesundheit, Logistik, Organisationsentwicklung und Information.

Die Bemühungen des Norwegischen Roten Kreuzes haben sich von der Hilfe für Soldaten bis hin zur Hilfe für Menschen in Not entwickelt. Die Bandbreite ihrer Aktivitäten zeigt, dass sie in der Lage ist, sich zu erneuern und Bedürftigen jederzeit zu helfen.

In Friedenszeiten
Im August 2009 wurde das Norwegische Rote Kreuz vom König im Rat für seine Rolle als Unterstützer auch in Friedenszeiten anerkannt.

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HENRI DUNANT ODER DIE HERKUNFT DES ROTEN KREUZES UND DES ROTEN HALBMONDS

Das Rote Kreuz wurde von einem Genfer gegründet, der 1901 den Nobelpreis erhielt.

Henry Dunant wurde am 8. Mai 1825 in Genf in einer religiösen und humanitären Familie geboren. Im Alter von 26 Jahren begann er sich in der Geschäftswelt zu entwickeln und wurde später Präsident der Financial and Industrial Company von Mons-Gémila Mills in Algerien. Da er für seine Firma Wasserrechte benötigte, wollte er sich direkt an Kaiser Napoleon III. wenden. Zu dieser Zeit war der Kaiser jedoch auf dem Feld und leitete die französischen Armeen, die mit den Italienern versuchten, die Österreicher aus Italien zu vertreiben. Am 24. Juni 1859 befand sich Henry Dunant in Solférino, Norditalien, während einer Schlacht, die 40’000 tote und verletzte Soldaten hinterließ. Mit Hilfe der Einheimischen versuchte er, Erste Hilfe zu organisieren. Er war tief betroffen von dem, was er sah, und als er nach Genf zurückkehrte, begann er über eine Organisation nachzudenken, die den Kriegsverwundeten helfen und sie behandeln würde. 1863 gründete er mit vier Bekannten ein Komitee, das später zum Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) wurde. Das Treffen fand in einer Wohnung in der Altstadt statt, das Haus steht noch und ist dort zu sehen. Ein Jahr später wurde in Genf die Genfer Konvention unterzeichnet.

Heute können Besucher das Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum erkunden, um die Ziele und die Arbeit dieser humanitären Organisation besser zu verstehen.

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Gesundheit und Medizin: Rotes Kreuz und Erster Weltkrieg

Während Clara Barton’s letzten Jahren beim Amerikanischen Nationalen Roten Kreuz wurde die Organisation wegen ihrer Ineffizienz kritisiert und während des Spanisch-Amerikanischen Krieges vom Chirurgen General George M. Sternberg getadelt, der glaubte, dass weibliche Krankenschwestern nicht auf dem Schlachtfeld erlaubt sein sollten, sondern auf Basiskliniken beschränkt sein sollten. Sternberg ernannte die Ärztin und Anthropologin Anita Newcomb McGee (1864-1940) zum stellvertretenden Generalchirurgen und beauftragte sie mit der Rekrutierung qualifizierter Krankenschwestern für Armeekrankenhäuser und später für den Einsatz in Überseelagern. Am Ende des Krieges half McGee bei der Organisation eines permanenten Armee-Krankenschwesterkorps. Ihre Papiere (3.000 Artikel; 1688-1932) dokumentieren ihre medizinische und militärische Laufbahn sowie ihre Rolle bei der Gründung der Women’s Anthropological Society of America und ihre Forschung über kommunale Gesellschaften in den Vereinigten Staaten, einschließlich der Shakers und der Oneida-Gemeinschaft.

Die Zwietracht innerhalb des amerikanischen Nationalen Roten Kreuzes wurde zum Teil durch einen Machtkampf zwischen Clara Barton und dem neu ernannten Vorstandsmitglied Mabel Thorp Boardman (1860-1946)[catalog record] angeheizt, der 1904 schließlich Barton als Nachfolger des Unternehmens ablöste. Boardman’s Papiere (4.000 Artikel; 1853-1945; Bulk 1904-29), die umfangreiche Korrespondenz mit William Howard Taft und anderen nationalen Beamten beinhalten, zeichnen die wachsende Verbundenheit des Roten Kreuzes mit der Bundesregierung und seine Entstehung als führende freiwillige Organisation auf, die Katastrophen- und Kriegshilfe leistet und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit fördert.

Während des Ersten Weltkriegs dienten mehr als achtzehntausend Rotkreuzschwestern bei der Armee und dem Marineschwesterncorps. Einige dieser Krankenschwestern – wie Dorothy Kitchen O’Neill (69 Artikel; 1918-19)[Katalogaufzeichnungen], die im Hauptquartier des amerikanischen Roten Kreuzes in Savenay, Frankreich, stationiert war – arbeiteten in amerikanischen Basiskrankenhäusern, in Feldeinheiten und an Bord von Schiffen, während andere, darunter Helen Culver Kerr (200 Artikel; 1918-19)[Katalogaufzeichnungen], zu Hause bei der Bekämpfung der Grippeepidemie von 1918 dienten und medizinische Dienstleistungen für Militärlager, Munitionswerke und Werften erbrachten.

Einige Krankenschwestern des amerikanischen Roten Kreuzes dienten als Teil der British Expeditionary Force (B.E.F.). Edith Hulsizer Copher (1891-1935) zum Beispiel ging als Diätassistentin mit einer B.E.F. Rotkreuz-Einheit, die von Dr. Harvey Cushing von der Harvard Medical School gebildet wurde, nach Frankreich, und ihre Briefe in den Hulsizer Family Papers (145 Artikel; 1915-41; Bulk 1917-19)[catalog record] geben nicht nur einen Überblick über den medizinischen Zustand in Armeeeinrichtungen, sondern auch einen Einblick in das soziale Leben und die Alltagssorgen des jungen Krankenhauspersonals.

Die langen Stunden, der Stress und die Belastung durch Krankheiten forderten einen Tribut vom medizinischen Personal der Armee. Nachrufe in den Breckinridge Family Papers (205.000 Artikel; 1752-1965)[Katalogprotokoll] deuten darauf hin, dass Müdigkeit und Überarbeitung zum Tod von Mary Curry Desha Breckinridge (gest. 1918) beigetragen haben, einer Krankenschwester des Roten Kreuzes, die während des Krieges in Frankreich einer Krankenhausabteilung in Chicago angehörte. Mehrere hundert Briefe, die an und von Breckinridge geschrieben wurden, beschreiben ihre Erfahrungen.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs betrat die offizielle Grace Elizabeth Allen (1886-1976) des Roten Kreuzes gerade die Krankenpflegeschule in Washington, D.C. Mehrere Bände ihres sorgfältigen Tagebuchs in den Allen Family Papers (500 Artikel; 1865-1976)[Katalogdatensatz] besprechen ihre Ausbildung und Kriegsarbeit im Columbia Hospital in der Hauptstadt des Landes.

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Das Rote Kreuz sagt, dass Gesundheits- und Hilfskräfte mit unverminderten Angriffen konfrontiert sind.

Gesundheits- und humanitäre Mitarbeiter in Kriegsgebieten sind unvermindert mit zunehmenden Angriffen konfrontiert “und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind nichts als katastrophal”, sagte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz am Montag.

Peter Maurer sagte auf einer informellen Sitzung des Sicherheitsrates, dass drei Jahre, nachdem der Rat eine wegweisende Resolution verabschiedet hat, in der alle Länder aufgefordert werden, Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt und Drohungen gegen Ärzte und Helfer zu ergreifen, “die Beweise für einen bedeutsamen Wandel vor Ort knapp sind”.

“Das Tabu, dass Kriegsparteien keine Hilfsorganisationen angreifen würden, ist zerstört worden”, sagte er. “Wir brauchen eine starke Führung, politischen Willen und entschlossenes Handeln, um dieses Tabu wiederherzustellen.”

Maurer sagte, dass die Gesundheitsdienste im Konflikt “in einem neutralen humanitären Raum geschützt werden müssen und nicht Teil der militärischen Strategien zur Niederlage des Gegners sein dürfen”. Und er sagte: “Rhetorik und Praktiken, die Gegner – zum Beispiel die als “Terroristen” bezeichneten – von der Grundversorgung der Gesundheitsversorgung ausschließen, müssen aufhören”, und “die Vorschriften des Gesundheitswesens dürfen nicht durch politische und militärische Erwägungen beeinträchtigt werden”.

Der Chef der humanitären Organisation der Vereinten Nationen, Mark Lowcock, sagte dem Rat, dass, als er vor über 30 Jahren mit der Arbeit an diesen Themen begann, “es eine weit verbreitete Annahme gab, dass in den meisten Fällen kriegsführende Parteien die Helfer nicht angreifen würden”.

In den letzten Jahren seien “humanitäre und medizinische Mitarbeiter systematisch zu Angriffszielen geworden”, sagte er.

Letztes Jahr, sagte Lowcock, 317 Angriffe auf Hilfskräfte führten laut der Sicherheitsdatenbank für Hilfskräfte zu 113 Todesfällen. Und 388 Angriffe auf medizinisches Personal oder Einrichtungen führten laut Weltgesundheitsorganisation zu mehr als 300 Todesfällen, sagte er.

Der Unterstaatssekretär für humanitäre Angelegenheiten forderte bessere Ausrüstungen und Fahrzeuge, um die Sicherheit insbesondere für das lokale Personal zu verbessern, und sagte: “94 Prozent der Helfer, die 2018 verletzt, getötet oder entführt wurden, waren Staatsangehörige des Landes, in dem sie arbeiteten”.

Lowcock sagte, dass auch die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Behörden wichtig sei und erklärte, dass dies es dem humanitären Personal der Vereinten Nationen ermöglicht habe, in den letzten 12 Monaten die weltweit größte Hilfsaktion für zwischen 8 Millionen und 10 Millionen Menschen im Jemen durchzuführen.

Vertrauen sei unerlässlich, fügte er hinzu, aber es könne nur aufrechterhalten werden, wenn Regierungen die Hilfe nicht politisieren oder das Engagement oder die Hilfe für bestimmte Gruppen kriminalisieren.

David Milliband, Präsident des International Rescue Committee, sagte dem Rat, dass es mit zunehmenden Angriffen auf Hilfs- und Gesundheitspersonal an der Zeit zu handeln sei.

Er forderte eine sofortige und unabhängige Untersuchung des Todes eines jeden Helfer und forderte die Regierungen auf, die Täter vor Gericht zu stellen.

Milliband stellte dem Rat eine Reihe von Fragen, darunter: “Werden Sie Versuche blockieren, unsere Fähigkeit, mit bewaffneten Akteuren im Namen von Anti-Terror-Beschränkungen in Kontakt zu treten, zu kriminalisieren? … Wirst du die Wahrheit suchen und sprechen, egal wie mächtig der Staat ist, wie sensibel das Thema ist oder wie unbequem die Frage ist?”

Milliband sagte, dass die IRC-Mitarbeiter in Syrien, wo sie mit zunehmenden Angriffen konfrontiert sind, auf Maßnahmen warten, im Kongo, “wo wir daran arbeiten, einen Ebola-Ausbruch inmitten unerbittlicher Brandanschläge auf Behandlungszentren zu kontrollieren”, und im Jemen, “wo Houthi (Rebellen’) Landminen und (von Saudi-Arabien geführte) Koalitionsangriffe bedeuten, dass Menschen ihr Leben mit jeder Bewegung riskieren”.

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Das Rote Kreuz sagt, dass es mehr als 280 Menschen in diesem Frühjahr wegen psychischer Gesundheitsprobleme behandelt hat, wegen der anhaltenden Überschwemmungen im Bereich der Quad Cities. Mit einem weiteren Kamm, der auftaucht, werden diese Bedenken nicht verschwinden.

“Dies ist Tag 79 für uns, sowohl für die Helfer als auch für die Menschen in der Gemeinde”, sagt Tess Sheil, die für die psychische Gesundheit des Roten Kreuzes zuständig ist. “Manchmal kommen die Leute weinend rein. Oder du wirst sie fragen, wie es ihnen geht. Und sie werden nach unten schauen und sagen: “Es geht mir gut. Und es geht ihnen nicht gut.”

Sheil sagt, dass Freiwillige des Roten Kreuzes jeden Tag daran arbeiten, zu beurteilen, wie Hochwasseropfer mit dem Stress und der Unsicherheit der Flusspegel umgehen. Sie fügt hinzu, dass mehrere Wappen begonnen haben, den Geist der Menschen zu tragen.

“Es war eine Achterbahnfahrt, denn gerade als die Leute in den Genesungsmodus kommen, fallen sie zurück in: “Los geht’s. Das Wasser ist wieder da,” sagt sie.

Sheils wichtigste Fähigkeit ist das Zuhören. Sie sagt, dass das den Unterschied für Menschen ausmachen kann, die mit hochwasserbedingten Depressionen, Ängsten und Stress zu kämpfen haben. Aber manchmal brauchen sie zusätzliche Hilfe von Beratern.

“Je früher sie Hilfe bekommen, desto besser ist es. Sprich mit jemandem”, sagt sie.

Auf Campbell’s Island bereiten sich die Bewohner auf den nächsten Kamm an diesem Wochenende vor.

“Das ist keine Unannehmlichkeit”, sagt Bob Garrison, “wegen der langen Zeit und der drei Wappen.”

Er, seine Frau Candy und Chihuahua Minnie leben seit mehr als zwei Monaten praktisch in einem Hotel. Es gab eineinhalb Wochen Zeitfenster, in denen sie zu ihrem Haus zurückkehren konnten.

“Es hat die Menschen, deine Nerven stark belastet”, sagt er. “Es fordert sogar einen Tribut von mir und ich lebe mein ganzes Leben lang hier draußen. Ich habe mich so oft damit beschäftigt.”

Candy hat wegen der Überschwemmungen kaum eine Stimme. Sie geht zu einem Arzt wegen Kehlkopfentzündung, etwas, das sie sagt, wurde durch den Stress der Überschwemmungen verursacht.

“Du wurdest aus deiner Norm vertrieben”, sagt Bob. “Deine Komfortzone. Du weißt, wann du in die Stadt gehen musst. Nun, du hast einfach keine andere Wahl, als dich darum zu kümmern.

Die Garrisons sagen, dass sie immer noch alles durchstehen werden, in der Hoffnung, dass dieser nächste Gipfel ihr letzter ist.

“Oh ja, ich bin optimistisch. Ich habe es schon einmal durchgemacht und weiß, dass wir es schaffen werden”, sagt Bob.